Asia Restaurant Thang Long Laboe

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Der Name Thang Long

     

EINE TAUSEND JAHRE ALTE GESCHICHTE

Wir schreiben das Jahr 1010. Zu jener Zeit entschloss sich der vietnamesische Kaiser Lý Công Uâ̛n seine Residenz nach Đại La zu verlagern, da traf ein gewaltiger Wirbelsturm die Stadt. Der Sturm ging von der Oberfläche des Flusses Hồng Hà aus und trieb die Boote zum Ufer.

Es blitzte, es donnerte. Der Wind pfiff durch die engen Gassen und die Menschen mussten sich in ihre Häuser flüchten. Und doch, die Stadt überstand dies ohne große Schäden und Lý Công Uâ̛n sah nach dem Sturm einen mächtigen Drachen aus einer Wolke emporsteigen. Der Drache spie roten Rauch und ließ die Wolke fünf Farben widerspiegeln. Dann verschwand der Drache und ebenso löste sich die Wolke nach und nach auf. Vollkommen überwältigt von dem Wunder, das sich ihm geboten hatte, benannte der Kaiser schließlich die Stadt in Thăng Long um, was so viel heißt wie „aufsteigender Drache“.

 

Viele Jahre vergingen und im Laufe der Zeit wuchs die Stadt Thăng Long zum Zentrum für Kunst, Kultur und vor allem kulinarische Spezialitäten heran. Kampfsport, Bildung, Moral und Gesellschaftsordnung waren auf dem höchsten Stand. Die besten Köche versammelten sich im Palast, um täglich den Königen Delikatessen zu servieren, wie „Bào Ngu̕ “, „Ổ Yến“, „Chả Phu̓ọ̓ng“, „Vi Cá“ und „Nem Công“. 

Für das einfache Volk hingegen habe es bescheidene, aber dennoch köstliche Gerichte wie Thang-Long-Nudeln, gebratenes Rindfleisch mit Zwiebeln, Reisnudel-Suppe, Xá Xíu Xào Rau und Lâ̛u Thập Câ̛m. 

 

Obwohl diese Stadt mittlerweile in Hanoi umgetauft wurde, ist der Name Thăng Long sowohl in der Geschichte als auch in den Herzen der Menschen tief verankert, sodass die Stadt inoffiziell noch immer Thăng Long heißt. Und jedes Mal, wenn diese zwei Worte ertönen, erwacht die Stadt zum Leben; man spürt den seichten Wind, hört den Drachen und riecht den Duft von Ingwer und Zwiebeln…

 
 

TET NGUYEN DAN - Das Neujahrfest

Tết Nguyên Đán, das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, ist das weitverbreitetste und älteste traditionelle Fest Vietnams. Im Namen steht „Nguyên“ für „Anfang“ und „Đán“ für „Morgen“ – beides Merkmale des Neujahres.

Die Wochen vor dem Neujahrsfest sind sehr hektisch und belebend. Großeinkäufe werden getätigt, Grußkarten an Verwandte und Freunde verschickt und man versucht alle anstehenden Arbeiten noch im alten Jahr fertigzustellen. Auch der Frühjahrsputz darf nicht fehlen – ja, man kleidet sich sogar neu ein, um mit sauberer und schöner Kleidung ins neue Jahr zu starten.

Weitere Dinge, die nicht fehlen dürfen, sind:

     

•  „Bánh Chưng“, ein Klebereiskuchen aus Reis, gelben Bohnen, Fleisch und Bananenblättern,

•  „Mâm Ngũ Quȧ“, eine Früchtezusammenstellung auf dem Ahnenaltar mit bestimmten Bedeutungen

•  ein Ast mit Pfirsichblüten (im Norden Vietnams) bzw. mit Aprikosenblüten (im Süden Vietnams) sowie

•  ein Topf mit einem Mandarinenbäumchen.

Dies sind Symbole, die das festliche Gefühl ins Haus bringen und einen Teil der Heimat bilden, sodass jeder Vietnamese, egal wo er auch lebt, zurückkehrt, wenn der Frühling vor der Tür steht. Er denkt an sein Land, das mit all seiner Liebe, den Erinnerungen und Sehnsüchten verbunden ist. Wie könnte man vergessen, wie man als Kind neben dem Topf mit „Bánh Chưng“ ungeduldig darauf wartete, dass sie endlich gar wurden und verspeist werden durften! Wie könnte man den Neujahrsmarkt voller Blumen vergessen!

Das Neujahrsfest beginnt offiziell um Mitternacht – der heiligste Moment im Jahr, der Moment zwischen dem Alten und dem Neuen, wenn die Menschen mit der Natur friedlich harmonieren, wenn die Ahnen zurückkehren und sich mit den Nachfahren versammeln. Nach einem kurzen Gebet versammelt sich die ganze Familie um die Festtafel und trinkt das erste Glas Wein im neuen Jahr. Die Kinder wünschen den Eltern ein gesundes Jahr und ein langes Leben; die Erwachsenen wiederum schenken den Kindern einen roten Umschlag „Lì Xì“ (etwas Taschengeld). Danach geht die Familie in den Tempel zum Beten und pflückt dort einen Zweig mit frischen Knospen als Zeichen für Glück und Erfolg. Ein weiterer Brauch ist es Räucherstäbchen aus dem Tempel zu Hause auf dem Ahnenaltar verglimmen zu lassen. Die Menschen erhoffen auf diese Weise, Glück vom Himmel, Erde und Buddha für ein erfolgreiches Jahr erbitten zu können.

Das Neujahrfest ist die Gelegenheit für die Menschen zu ihren Wurzeln zurückzukehren. Jeder, ob er auch noch so fern seiner Heimat ist, kehrt an diesen Tagen zurück, um sich mit der Familie zu vereinen, um die Gräber der Ahnen zu besuchen und ihrer Wohltaten zu gedenken, um seine Verwandten, Freunde und Nachbarn wiederzusehen und sich alles Gute für das neue Jahr zu wünschen. Die Menschen sind in dieser Zeit fröhlicher und großzügiger. Selbst wenn Probleme auftreten, so vergibt man an diesen Tagen schnell, da man auf ein friedlicheres und harmonischeres Miteinander im neuen Jahr hofft. Vielleicht ist diese Menschenfreundlichkeit die wahre Bedeutung von „Tết Nguyên Đán“…

 

Unser Restaurant

     

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Über uns

Asia Restaurant Thang Long
Strandstraße 9, 24235 Laboe

Ihr Asia Restaurant in Laboe – mit Blick auf das Meer.

Alle aufgeführten Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer von 19% (Stand 01.12.2015). Änderungen und Irrtümer vorbehalten.